Nähe & Abgrenzung 

Zwischen Nähe und Abgrenzung entsteht in Familien oft ein sensibles Spannungsfeld. Wie viel Nähe tut gut? Wann wird sie zu eng? Wie gelingt es, Raum für eigene Bedürfnisse zu schaffen – ohne dass sich jemand zurückgewiesen fühlt? 

Gerade zwischen Eltern und (jugendlichen oder erwachsenen) Kindern oder auch zwischen Geschwistern zeigt sich oft: Was als Fürsorge gemeint ist, wird als Kontrolle empfunden. Was als Rückzug gedacht war, wirkt plötzlich wie Ablehnung.

In der Familientherapie betrachten wir diese Dynamik mit Feingefühl und Offenheit. Es geht darum, alte Muster zu erkennen und neue Wege im Umgang miteinander zu finden. Nähe darf wohltuend und freiwillig sein – nicht verpflichtend oder erdrückend. Abgrenzung darf liebevoll sein – nicht hart oder verletzend.

Wir arbeiten gemeinsam daran, ein Miteinander zu gestalten, das sowohl Verbindung als auch Eigenständigkeit zulässt. Denn Familienbeziehungen müssen sich mitentwickeln, wenn alle Beteiligten wachsen.

Webdesign für Therapeut:innen und Heilpraktiker:innen: Resonanzraum-Online.de